Der Inselfriedhof
Auf dem Hiddenseer Friedhof haben über
Jahrhunderte hinweg einfache Menschen ihre Angehörigen
begraben. Die ältesten Grabsteine, die auf dem
historischen Gräberfeld links am Wege zur Kirche zu
sehen sind, geben Kunde, dass schlichteste Mittel
ausreichen mussten, ein Grab zu markieren. Die Hausmarke
der jeweiligen Familie und manchmal noch das Todesjahr,
von Hinterbliebenen selbst eingeritzt, genügten. Auf dem
Friedhof sind die Gräber fast durchgehend mit grünen
Büschen eingerahmt, was der Gesamtanlage eine
inselgemäße Natürlichkeit und Übersicht verleiht.
Neben
den Gräbern für Gret Palucca, Walter Felsenstein, Oskar
Kruse, Gerhart Hauptmann, Hans Pflugbeil u.a. sind uns
ebenso bedeutsam die Grabstellen der Familien Ewert,
Gau, Gottschalk, Hübner, Kollwitz, Mann, Schlieker,
Schluck, Striesow, Thürke, Witt, Wolter, Tode und
weitere. Mancher Besucher zählt die Häufigkeit der
Namen. Sie ist Zeugnis dafür, dass über Jahrhunderte
hinweg der Lebenskreis der Inselbewohner ziemlich
geschlossen war.


