Gerhart Hauptmann auf Hiddensee-
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Arne Gustavs
Arne Gustavs
Gerhart Hauptmann auf Hiddensee
mit Texten von Gerhart Hauptmann, Thomas Mann, Hans von Hülsen u.a.
135 Seiten, Broschur, 14,3 x 21 cm
mit z.T. farbigem Bildanhang
Gustavs Verlag Zepernick,
www.arnold-gustavs.de
ISBN: 978-3-929833-08-5
10 Euro + 2 Euro Porto
aus dem Vorwort:
Über Gerhart Hauptmann und seine Beziehungen zu
Hiddensee ist zwar schon viel geschrieben worden, aber
einiges ist noch unbekannt. Auch werden Texte, die
gelegentlich erwähnt werden, hier im vollen Wortlaut
zitiert. Anliegen dieses Buches ist es das bekannte
Hauptmann-Bild abzurunden, soweit es seine Aufenthalte
auf der Insel betrifft.
Im ersten Kapitel werden die Aufenthalte Hauptmanns auf
Hiddensee und deren Zeiten, soweit sie sich ermitteln
ließen, sowie Begegnungen mit bedeutenden
Persönlichkeiten gebracht.
Eine wichtige Quelle sind die Tagebücher von Margarete
Hauptmann, die sich in der Staatsbibliothek befinden.
Die aus Anlaß des 70. Geburtstages dem Dichter verliehene Urkunde zur Benennung des Dornbuschwaldes nach Gerhart Hauptmann wird hier in der in Kunstschrift von Eggert Gustavs gefertigten Urkunde wiedergegeben.
Arne Gustavs schreibt über seine persönlichen Erinnerungen an den Dichter.
Ein Briefwechsel zwischen Gerhart Hauptmann und dem Hiddenseer Inselarzt Dr. Wilhelm Ehrhardt, dem Schwiegervater von Günter Grass, dokumentiert eine weitere freundschaftliche Beziehung zu Hiddensee.
Der Rügener Arzt Dr. Glienke führt in seinem Bericht zu der mit dem Dichter befreundeten Gutsherrin Wanda Ehrhardt in Zubzow auf Rügen (nicht verwandt mit dem Inselarzt).
Berichtet wird über die Wege Hauptmanns nach Hiddensee und seine Beziehungen zu den Hiddenseern im all-gemeinen und zur Biologischen Forschungsanstalt im besonderen.
Breiten Raum nimmt das Dramenfragment „Der Flieger“ ein, das im Nachlaß befindlich aus zwei ähnlichen, ineinander geschachtelten Varianten besteht und im Original nicht gut zu lesen ist. Es werden Ausschnitte gebracht, die im Zusammenhang gelesen eine kleine Szene bilden, die im Jahre 1917 auf der Lietzenburg spielt und zahlreiche Bezüge zur Familie Hauptmann und zur Insel aufweist.
Bekanntlich wurde Gerhart Hauptmann von Thomas Mann in seinem Roman „Der Zauberberg“ in der Gestalt des Mynheer Peeperkorn karikiert dargestellt, wobei neben Äußerlichkeiten vor allem auch die Art und Weise, wie der Dichter sprach, eine Rolle spielt, über die Arnold Gustavs berichtet hat.
Thomas Mann hatte 1924 während seines Aufenthaltes unter einem Dach mit Gerhart Hauptmann auf Hiddensee viel Gelegenheit, seinen Dichter-kollegen zu porträtieren. Ausführliche Zitate aus dem Roman vermitteln Eindrücke von den skurrilen Äußerungen Peeperkorns, die, so Arnold Gustavs, an Hauptmanns Redeweise erinnern. Ein verärgerter Brief des Betroffenen an den Verleger Samuel Fischer und Berichte von Katia Mann über die Begegnung der beiden Dichter im Jahre 1924 auf Hiddensee sowie ein Gespräch mit der Besitzerin vom „Haus am Meer“ runden diese Episode ab.
Zum Schluß kommt noch Hans von Hülsen zu Wort, der in seinem Buch „Freundschaft mit einem Genius“ über seine Begegnungen mit dem Dichter auf Hiddensee berichtet. Auch hier werden einige Abschnitte aus diesem Buch im vollen Wortlaut wiedergegeben. Darunter befindet sich die oft erwähnte Schilderung des Künstler-scherzes der „Kunst-Fischer-Republik“ Hiddensee.
Arne Gustavs, Dipl.Physiker, geboren 1933, ältester Enkel von Arnold Gustavs (1875-1956), der von 1903-1948 als Inselpastor von Hiddensee tätig war. Kennt Hiddensee seit seiner Kindheit. 1943 Begegnung mit Gerhart Hauptmann. 1953-1959 Studium in Rostock. Übersetzungen aus dem Russischen, Polnischen, Norwegischen, Dänischen und Schwedischen. Aufsätze über Leben und Werk Gerhart Hauptmanns. 1980 Herausgabe der neu gestalteten Ausgabe des Heimatbuches seines Großvaters. 1992 Gründung des hauseigenen Verlages. Mitglied der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft e.V. Berlin, Mitbegründer und Redakteur der Gerhart-Hauptmann-Blätter und Mitglied des Fördervereins »Freunde und Förderer der Inselkirchen Hiddensees e.V.«